Walls and gates in Hondarribia, Mittelalterliche Verteidigungsmauern in Hondarribia, Spanien.
Die Mauer von Hondarribia umschließt die gesamte Altstadt und besteht aus Sandstein vom Jaizkibel. Sie hat sechs Befestigungen und zwei äußere Wehrbauten, alle defensiv. Die Abschnitte im Norden, Westen und Osten waren verstärkt, wobei der Bidasoa die Ostgrenze bildete; diese Bereiche sind heute Gärten. Zwei Tore sind erhalten: Santa María im Süden und San Nicolás im Westen.
Die Befestigungen entstanden während des 15. und 16. Jahrhunderts, um die Stadt vor Invasionen zu schützen, da sie strategisch nahe der französischen Grenze lag. Diese Verteidigungsanlage war essentiell für die Sicherheit der Handelswege in dieser Grenzregion.
Zwei Tore durchbrechen die Mauer: Santa María im Süden, der Haupteingang, und San Nicolás im Westen. Die Quellen nennen weder Wappen noch behauene Kapitelle, daher fallen dem Besucher vor allem ihre Lage im Mauerring und der Jaizkibel-Sandstein der erhaltenen Abschnitte auf. Die Mauer war der am besten ausgerüstete Verteidigungsposten der Gegend.
Man erreicht das historische Zentrum durch zwei Hauptzugänge: das Südtor Santa María und das Westtor San Nicolás. Beide Tore bieten gute Orientierungspunkte zum Betreten der ummauerten Altstadt.
Zwei Pulvertürme standen einst innerhalb der Mauer; einer ist unter dem Haus Josefina-enea neben der Burg Karls V. erhalten, der andere ging in einem verfallenen Gebäude in der Calle Jabier Ugarte auf. Von den Wehrdächern blieb fast nichts übrig, nur ein Teich oder zwei.
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