Monte Faro, Berg in Spanien
Monte Faro ist ein geschütztes Berggebiet in der Region Chantada, das über 1.180 Meter Höhe erreicht und zur Natura-2000-Schutzzone gehört. Die Landschaft besteht aus Mischwäldern mit Eichen, Erlen und Eschen sowie offenen Grasland- und Heideflächen, wo auch eine kleine Kapelle auf dem Gipfel steht.
Der Berg wurde 2004 offiziell als Schutzgebiet unter die Natura-2000-Richtlinie aufgenommen und damit rund 3.000 Hektar geschützt. Historisch hat Monte Faro lange als Grenzmark zwischen verschiedenen Regionen und als Orientierungspunkt für Durchreisende gedient, was seine Bedeutung als Orientierungslandmark über Jahrhunderte belegt.
Der Berg ist Schauplatz zweier großer Wallfahrten pro Jahr, besonders am 8. September, wenn Dorfbewohner zur Kapelle auf dem Gipfel aufsteigen. Die Pilger folgen dabei einer steilen Route und trinken anschließend Wasser aus einer heiligen Quelle, was eine tiefe lokale Tradition widerspiegelt.
Der Berg ist über markierte Wander- und Pilgerwege erreichbar, darunter den PR-G 7 Pfad mit Blick auf das Umland. Besucher sollten bequeme Schuhe mitbringen, Wasser mitnehmen und auf markierten Wegen bleiben, da das Gelände uneben ist und unterschiedliche Fitnesslevel betrifft.
Der Berg ist Heimat für seltene und bedrohte Arten wie spezielle Insekten, Frösche und kleine Reptilien sowie Fledermäuse und Otter. Diese geschützten Tiere nutzen die verschiedenen Lebensräume von den Wäldern bis zu den offenen Moorflächen und Brüchen.
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