Castillo de las Escobetas, Militärfestung in Garrucha, Spanien.
Das Castillo de las Escobetas, auch castillo del Nazareno genannt, ist eine Festung aus Mauerwerk mit drei Körpern. Der mittlere ist rechteckig, seine kurzen Seiten sind abgerundet und von einer rechteckigen Tür durchbrochen; rechts schließt ein Körper in Form eines abgestumpften Pyramidenstumpfs mit geböschten Mauern und einer mit Schießscharten durchbrochenen Brustwehr an, links ein niedrigerer Körper ohne Öffnungen. Der Zugang erfolgt über eine einläufige Außentreppe an der rechten Seite.
Die Errichtung der Festung begann 1769 nach Entwürfen des Architekten Francisco Ruiz Garrido als Schutzmaßnahme gegen Barbareskenpiraten. Sie war Teil einer Serie von Küstenbefestigungen, die Spanien zur Verteidigung seiner Mittelmeerküste errichtete.
Die Burg wird auch Castillo del Nazareno genannt, nach Jesús Nazareno. Der Bau wurde Rafael de Mora y Saavedra übertragen, der dafür zwei Kavalleriekompanien erhielt, eine für sich und eine für seinen Sohn. 1963 erklärte das Kulturministerium sie zum Bien de Interés Cultural.
Der Zugang zur oberen Ebene erfolgt über eine einläufige Außentreppe an der rechten Seite des Bauwerks. Der linke angebaute Körper ist niedriger und hat weder Öffnungen noch Schießscharten; Eingang und die mit Schießscharten durchbrochene Brustwehr liegen also rechts. Die Anlage steht in Garrucha, rund 5,23 km nördlich von Cantal Point.
Die Burg besteht aus Mauerwerk in drei Abschnitten: einem rechteckigen Mittelteil mit abgerundeten Schmalseiten, einem rechts angebauten, abgestumpft-pyramidenförmigen Block mit geböschten Mauern und Schießscharten sowie einem niedrigeren Körper ohne Öffnungen links. Die Außentreppe hat nur einen Lauf und liegt an der rechten Seite, nicht an der linken.
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