Casa-museu de Blasco Ibáñez, Hausmuseum nahe dem Malvarrosa Strand in Valencia, Spanien.
Die Casa-Museu de Blasco Ibáñez nimmt einen kubischen Bau von 450 m² in der Calle Isabel de Villena am Ende des Strandes Malvarrosa ein. Die Hauptfassade hat einen Portikus mit ionischen Pilastern; die Galerie des ersten Stocks, wo das Fenster von Blasco Ibáñez' Arbeitszimmer aufs Meer blickte, ruht auf ionischen Säulen und Karyatiden. Die Seitenfassaden zeigen Mäander und Palmetten, eine Mischung aus Neogriechisch, Pompejanisch und valencianischem Jugendstil.
Das Haus wurde 1902 für die Mutter des Schriftstellers nach Plänen des Baumeisters Vicente Bochons Llorente errichtet. Nach dem Bürgerkrieg wurde es 1939 beschlagnahmt und von 1942 bis 1962 als Schule für Marinebogenschützen genutzt, was schwere Schäden verursachte. Die Erben verkauften es 1980 an die Stadt Valencia; 1981 zum Monument erklärt, wurde es Anfang der 1990er Jahre abgerissen und nach Originalplänen wiederaufgebaut, 1997 als Museum eröffnet.
Das Haus ist in Valencia als Chalet de Vicente Blasco Ibáñez bekannt. Die Galerie des ersten Stocks, wo das Fenster des Arbeitszimmers des Schriftstellers aufs Meer blickte, ruhte auf ionischen Säulen und Karyatiden, während die Seitenfassaden Mäander und Palmetten trugen. Der Bau verbindet neugriechische und pompejanische Stile mit valencianischem Jugendstil.
Das Museum liegt in einer Wohngegend in der Nähe des Meeres und ist zu Fuß leicht zu erreichen. Die beste Zeit zum Besuch ist am Vormittag oder frühen Nachmittag, wenn weniger Besucher da sind.
Die Sammlung umfasst Originalausgaben und Übersetzungen der Werke des Autors aus vielen Ländern, die Besucher studieren können. Diese Vielfalt zeigt, wie weit sich seine Schriften auf der ganzen Welt verbreiteten.
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