Monument a Mossèn Jacint Verdaguer, Noucentista-Denkmal in Dreta de l'Eixample, Barcelona, Spanien
Das Monument a Mossèn Jacint Verdaguer ist eine 20 Meter hohe Steinsäule, die von einer Statue des Priesters und Dichters gekrönt wird und aus einer runden Balustrade mit kleinen Gärten und hohen Zypressen aufsteigt. Drei allegorische Figuren auf der Balustrade stehen für mystische, volkstümliche und epische Dichtung, während Reliefs am Sockel Szenen aus seinem Gedicht La Atlàntida zeigen. Der eklektische Entwurf verbindet Modernisme und Klassizismus mit Einflüssen der Wiener Sezession.
Der Bau begann 1914 und das Denkmal wurde 1924 offiziell eingeweiht, wobei auch König Alfonso XIII. und Primo de Rivera anwesend waren. Die Fertigstellung fiel in eine Zeit, als Katalonien seine kulturelle Identität durch Monumentalkunst zum Ausdruck brachte.
Das Denkmal trägt im Volksmund die Namen El cuervo (der Rabe) oder La palmatoria (der Leuchter). Die drei allegorischen Figuren auf der Balustrade stehen für mystische, volkstümliche und epische Dichtung; die Reliefs derselben Balustrade, von den Brüdern Oslé geschaffen, zeigen Szenen aus Verdaguers Gedicht La Atlántida.
Das Denkmal steht an der Kreuzung von Passeig de Sant Joan und Avinguda Diagonal, gleich neben der U-Bahn-Station Verdaguer. Die Lage macht es leicht erreichbar und von öffentlichen Verkehrsmitteln gut angebunden.
Die Brüder Oslé schufen nicht die Skulpturen des Monuments: Als Finalisten des Wettbewerbs von 1913 fertigten Miquel und Llucià Oslé nur die Reliefs am Sockel mit Szenen aus Verdaggers Gedicht L'Atlàntida. Die Figur des Dichters und die Statuen der Balustrade stammen vom Wettbewerbssieger Joan Borrell i Nicolau und dem Architekten Josep Maria Pericas.
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