Cámara de Comercio e Industria, Gebäude in Córdoba in Spanien
Die Kammer für Handel und Industrie Córdoba ist ein modernes Verwaltungsgebäude aus den 1950er Jahren, das von José María García de Paredes und Rafael de La-Hoz entworfen wurde. Die Struktur kombiniert eine symmetrische Steinfassade mit glatten Keramikflächen und zeigt im Inneren geschwungene, funktionale Räume, die sich der ungewöhnlichen Form des Grundstücks anpassen.
Das Gebäude wurde Anfang der 1950er Jahre erbaut, als Spanien seine Infrastruktur nach einer schwierigen Phase wiederaufbaute und Córdoba sich modernisieren wollte. Das Projekt war Teil eines breiteren Plans, modernen Geschäftseinrichtungen ein neues Gesicht zu geben und zeigte die neuen Ideen über Form und Funktion öffentlicher Gebäude.
Das Gebäude entstand in einer Zeit, als Córdoba sich modernisieren wollte und neue architektonische Formen mit seiner historischen Vergangenheit verbinden musste. Die Zusammenarbeit zwischen Architekten und Künstlern wie Jorge Oteiza schuf einen Ort, der gleichzeitig als Arbeitsplatz und Kunstwerk funktioniert.
Das Gebäude liegt an der Calle Pérez de Castro und ist dank seiner markanten modernen Form leicht zu erkennen. Die Innenräume sind so gestaltet, dass sie sich leicht orientieren lassen, wobei die Eingangshalle und die Treppe zentrale Ankerpunkte für Besucher bilden.
Das Dach des obersten Stockwerks besticht durch eine goldene Decke und Holzwände, die dem Veranstaltungsraum eine warme, einladende Atmosphäre verleihen und ihn vom schlichten modernen Design des Rests des Gebäudes abheben. Diese unerwartete Gestaltung zeigt, wie die Architekten verschiedene Bereiche mit unterschiedlichen Charakteristiken ausgestalteten, um je nach Funktion unterschiedliche Stimmungen zu erzeugen.
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