Casa-Museo de Machado, Literaturmuseum im Zentrum von Segovia, Spanien
Das Casa-Museo de Machado ist ein Literaturmuseum in Segovia, das das Leben und Werk von Antonio Machado dokumentiert. Die Sammlung umfasst originale Möbel, persönliche Gegenstände und Ausstellungen über seine Karriere in mehreren Räumen.
Das Gebäude diente von 1919 bis 1932 als Wohnstätte und Arbeitsplatz für Antonio Machado während seiner Zeit als Lehrer in Segovia. In dieser Periode entwickelte sich das Haus zu einem wichtigen Ort des literarischen Lebens der Stadt.
Die Ausstellung zeigt Manuskripte und persönliche Gegenstände, die Machados Bedeutung für die spanische Lyrik seiner Zeit verdeutlichen. Seine Arbeitsweise und der literarische Austausch mit Zeitgenossen werden durch originale Briefe und Notizen sichtbar.
Das Haus liegt in der Altstadt von Segovia; Machados Zimmer erreicht man über das gemeinsame Esszimmer und die Küche, die im alten Zustand erhalten sind. Das Gebäude wurde 1999 restauriert und im Jahr darauf wiedereröffnet. Führungen und Gedichtlesungen entstehen in Zusammenarbeit mit anderen Segovianer Institutionen; für eine bestimmte Veranstaltung sollte man sich vorher erkundigen.
Die Steinbüste im kleinen Vorgarten ist eine Kopie des Bildhauers Pedro Barral nach dem Original, das der Bruder des Dichters, Emiliano Barral, 1920 schuf; sie ruht auf einem Sockel, der als „wache Seele des Dichters“ beschrieben wird. Im Inneren hängt eine Picasso-Lithografie von 1955, gestiftet für eine Ehrung spanischer und lateinamerikanischer Künstler.
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