Plaza de toros de Campofrío, Historische Stierkampfarena in Campofrío, Spanien
Die Plaza de toros de Campofrío ist eine runde Stierkampfarena aus dem Jahr 1716. Die innere Barrierewand hat 53,70 m Durchmesser, ist 40 cm dick und 1,25 m hoch; eine konzentrische Außenwand bildet eine 1,2 m breite und 1,60 m hohe Sitzstufe, dazwischen liegt ein 2,05 m breiter Callejón. Der Haupteingang liegt im Westen, gegenüber den Stiergehegen.
1716 baten die Mitglieder der Cofradía de Santiago Apóstol und die Einwohner, damals von Aracena abhängig, das dortige Cabildo um Erlaubnis, auf dem Grundstück Navalmentiño eine runde Stierkampfarena aus Bruchstein zu errichten; noch im selben Sommer begannen die Arbeiten. Den Titel einer eigenständigen Villa erhielt Campofrío erst 1753 durch ein königliches Privileg Ferdinands VI. Seit Juli 2016 ist die Arena Bien de Interés Cultural, seit 2001 gehört sie der Unión de Plazas de Toros Históricas an.
Die Bruderschaft Santiago Apóstol, die im Dorf seit fast einem Jahrhundert Stierkämpfe ausrichtete, ließ die Arena 1716 errichten; ihre Geschichte ist die der Cofradía. Seit 2001 gehört sie der Unión de Plazas de Toros Históricas an, im Juli 2016 wurde sie als Bien de Interés Cultural in das Catálogo General del Patrimonio Histórico Andaluz eingetragen.
Das Bauwerk steht allseitig frei; der Haupteingang weist nach Westen, die Präsidentenloge liegt direkt gegenüber den Stiergehegen. Ein 2,05 m breiter Callejón trennt Barrieremauer und Zuschauerrang und dient als Ein- und Ausgang. Die Arena liegt am Ortsrand auf dem einst Navalmentiño genannten Gelände.
Die Arena erschien auf einem Los der Nationalen Lotterie der Ziehung Nr. 9 vom 18. März 1971, als die Lotterie Monumente abbildete; ausgewählt wurde sie wegen ihres Alters. Seither fanden im Rund Platzwettkämpfe im Tontaubenschießen, ein Tennisplatz, Konzerte und Astronomietage statt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.485 Mitwirkenden weltweit.