Monastery of Santa María de Palazuelos, Zisterzienserkloster aus dem 13. Jahrhundert in Corcos del Valle, Spanien.
Das Kloster Santa María de Palazuelos ist eine mittelalterliche Klosteranlage in Corcos, in der Provinz Valladolid in Spanien, von der heute vor allem die Kirche noch erhalten ist. Das Kirchenschiff ist in drei Bereiche unterteilt, die durch Säulen getrennt sind, und zeigt gewölbte Decken, Rundbögen und gemeißelte Kapitelle.
Das Kloster wurde im frühen 13. Jahrhundert gegründet und entwickelte sich von einer Benediktinerniederlassung zu einer Zisterzienserabtei. Im 19. Jahrhundert wurde es durch die staatliche Enteignung kirchlicher Güter in Spanien aufgelöst, was zum Verfall eines Großteils der Anlage führte.
Das Kloster war ein Treffpunkt für die Zisterzienser-Kongregation von Kastilien, deren Mitglieder sich hier regelmäßig versammelten. Wer die Ruinen heute besucht, kann die schlichte Steinarchitektur bewundern, die für den Zisterzienserstil typisch ist.
Die Anlage befindet sich in Corcos, einem kleinen Ort in der Provinz Valladolid, und ist mit dem Auto gut erreichbar. Ein Besuch zu Mittag, wenn das Licht direkt ins Kircheninnere fällt, ermöglicht eine bessere Sicht auf die Steinmetzarbeiten.
Der Name Palazuelos leitet sich vom lateinischen Wort für kleinen Palast ab und deutet darauf hin, dass an dieser Stelle ursprünglich ein weltliches Gebäude stand, bevor die Mönche einzogen. Diese Verbindung zu einem früheren Herrensitz ist in der Gegend kaum bekannt.
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