Convent de Santa Clara, Spätromanisches Kirchengebäude in Manresa, Spanien
Das Kloster Santa Clara ist ein spätromänisches Kirchengebäude in Manresa, das Steinmauern mit dekorativen Ziegelsteinelementen an den Öffnungen aufweist. Die Fassade ist in fünf unterschiedliche Abschnitte unterteilt und zeigt die handwerkliche Arbeit verschiedener Bauphasen.
Das Kloster wurde 1322 gegründet und war ursprünglich mit fünf Nonnen besetzt, unter der Leitung der ersten Äbtissin Alamanda de Vilafreser. 1602 kamen fünf dominikanische Nonnen aus Barcelonas Kloster dels Angels an und veranlassten die Übernahme des heutigen Namens.
Das Kloster verbindet spätromanische und katalanisch-modernistische Architekturelemente miteinander, wobei gotische Einflüsse im Hauptportal sichtbar werden. Diese Mischung aus Baustilen prägt das Erscheinungsbild des Gebäudes und zeigt die verschiedenen Epochen, in denen es umgestaltet wurde.
Das Gebäude steht an der Carrer Nou de Santa Clara 62 zwischen den Vierteln Escodines und Balconada und blickt auf das Ufer des Flusses Cardener. Der Standort ermöglicht einen direkten Zugang vom Flussgebiet aus und liegt nahe bei den wichtigsten Straßen der Stadt.
Das Kloster stand auf einem Platz, der einst von einer Kapelle für Sant Blai und Sant Llàtzer geprägt war, bevor es errichtet wurde. Diese religiöse Verbindung zum Ort zeigt die lange Heiligenverehrung in diesem Gebiet Manresas.
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