Institut Mental de la Santa Creu, Neoklassizistisches psychiatrisches Krankenhaus in La Guineueta, Spanien.
Das Institut Mental de la Santa Creu ist ein neoklassizistisches Gebäude in La Guineueta, das aus zwölf separaten Pavillons besteht. Diese Pavillons sind senkrecht angeordnet und haben halbkreisförmige Einheiten an den Enden für spezialisierte Patientenbetreuung.
Das Gebäude wurde zwischen 1885 und 1915 unter der Leitung des Architekten Josep Oriol i Bernadet erbaut. Die Institution schloss 1987, als die psychiatrische Versorgung sich zur häuslichen Betreuung verlagerte.
Das Gebäude trägt den Namen der Heiligen Kreuz und war ein Ort, an dem Patienten aus verschiedenen sozialen Schichten leben sollten. Heute können Besucher noch sehen, wie die Architektur Räume für Musik, Theater und Erholung in Gärten einbezog.
Das Gelände liegt zwischen den Bezirken Horta und Sant Andreu de Palomar und ist relativ leicht zu erreichen. Besucher sollten wissen, dass Teile des Komplexes heute als Bezirkshauptquartier und Bibliothek genutzt werden.
Das Krankenhaus betrieb ein Drei-Klassen-System für Patienten aus der Mittel- und Oberschicht mit unterschiedlichen Unterkünften und Einrichtungen. Billardzimmer, Musiksäle und Theater ermöglichten eine Art Freizeitgestaltung, die man in einer medizinischen Einrichtung heute nicht mehr findet.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.