Molí de Brotons, Wassermühle in Castellcir, Spanien.
Der Molí de Brotons steht am Fluss Marfà in einer Höhe von etwa 545 Metern und wird von Überresten zweier kleiner Räume und einer Wasserradöffnung gekennzeichnet. Die Struktur ist in das Gelände und die natürlichen Felsformationen des Flussufers integriert.
Die Mühle war von 1608 bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts in Betrieb und versorgte die landwirtschaftliche Gemeinde mit gemahlenen Getreideprodukten. Eine Flutkatastrophe im Jahr 1863 führte zu ihrer endgültigen Aufgabe.
Die Mühle zeigt traditionelle katalanische Wasserkrafttechniken, die noch heute in ihrer Bauweise erkennbar sind. Besucher können sehen, wie Menschen in dieser Region früher natürliche Wasserströme zum Mahlen von Getreide nutzten.
Um die Mühle zu erreichen, ist eine mittelschwere Wanderung von etwa 10 Kilometern von Moià über markierte Wegen erforderlich. Parkplätze befinden sich in der Nähe des GR-3-Wanderwegs am Ausgangspunkt.
Die Mühle nutzt natürliche Höhlenelemente und Felsenformationen in ihrer Bauweise, die direkt in das Ufer am Wasserfall Salt de la Tosca eingebettet sind. Dieses einzigartige Merkmal zeigt, wie Baumeister das Gelände geschickt zur Wasserkraftnutzung einsetzten.
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