Palau Arquebisbal de València, Erzbischöflicher Palast in La Seu, Valencia, Spanien
Der Palau Arquebisbal de València ist ein Palastgebäude neben der Kathedrale von Valencia mit rosa Backsteinfassaden über Steinsockeln und verzierten Balkonen. Die Fassade zeigt einen zentralen Bereich mit Steingeländern und wird durch einen rechteckigen Turm an der Ecke unterbrochen, der mit halbrunden Öffnungen gestaltet ist.
Das Gebäude entstand auf Grundstücken, die König James I. von Aragonien im 13. Jahrhundert verkaufte und die sich dem zukünftigen Standort der Kathedrale gegenüber befanden. Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Palast erweitert und angepasst, um den sich ändernden Anforderungen der Archdiözese gerecht zu werden.
Das Innere enthält bedeutende Räume wie den Wartesaal, den Audienzsaal, den Thronsaal und das private Oratorium.
Das Palais befindet sich an der Straße Palau 2 und bleibt als aktive Residenz und Verwaltungszentrum erhalten, wobei der öffentliche Zugang begrenzt sein kann. Besucher sollten beachten, dass es ein funktionierendes kirchliches Gebäude ist und möglicherweise nur zu bestimmten Zeiten oder mit besonderer Genehmigung besucht werden kann.
Ein rechteckiger Turm an der Ecke mit halbrunden Öffnungen auf allen Seiten fällt besonders auf und ist mit einer Skulptur eines Schutzengels auf einer korinthischen Säule gekrönt. Dieses architektonische Element wirkt fast wie ein Wachturm und verleiht dem Gebäude ein markantes Erscheinungsbild, das sich von anderen Palästen der Stadt unterscheidet.
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