Palacio Lezama-Leguizamón, Palast aus dem frühen 20. Jahrhundert im Stadtteil Neguri, Getxo, Spanien.
Der Palacio Lezama-Leguizamón ist eine Residenz aus dem frühen 20. Jahrhundert, die auf dem Arriluce-Vorgebirge auf einer Klippe liegt und über eine zentrale Eckstruktur mit geschwungenen Bögen verfügt. Das Gebäude bietet Ausblicke auf die Abra-Bucht und das Bilbao-Ästuar, während sein äußeres Erscheinungsbild bis heute erhalten geblieben ist.
Das Palais wurde 1902 vom Architekten José María Basterra für den Geschäftsmann Luis Lezama Leguizamón errichtet. In 1919 führte der Architekt Manuel María Smith bedeutende Umgestaltungen am Gebäude durch.
Das Gebäude zeigt die Architektur, die wohlhabende Familien in dieser Region zu Beginn des 20. Jahrhunderts bevorzugten, mit seiner markanten Lage und seinen großzügigen Räumen. Die Fassade und der Turm spiegeln den Stil wider, der bei der lokalen Oberschicht während der industriellen Expansion beliebt war.
Das Gebäude liegt auf einem Hügel mit klarem Blick auf die Bucht und kann am besten von den umliegenden Gehwegen aus betrachtet werden. Heute besteht das Anwesen aus drei einzelnen Wohnungen und ist private Eigenschaft der Familie, daher ist es von außen zu bewundern.
Die Bibliothek des Anwesens war einst eine der größten privaten Buchsammlungen auf der Iberischen Halbinsel, wurde aber 1933 durch einen Brand zerstört. Dieser Verlust machte das Gebäude zu einem Zeugnis sowohl des Wohlstands als auch der Zerbrechlichkeit dieser Sammlung.
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