Oratorio de Santa María Reina y Madre, Málaga, Tempel in Spanien
Das Oratorio de Santa María Reina y Madre ist ein modernes Gebetshaus im Herzen von Málaga mit einer einzigen Kirchenschiff, das von Bögen mit roten Marmorsäulen geprägt wird. Das Innere wird durch großformatige Wandmalereien von Raúl Berzosa Fernández geschmückt, die in modernen Acrylfarben biblische Szenen wie die Krönung der Jungfrau Maria darstellen.
Das Oratorio wurde zwischen 2007 und 2008 von Architekt Alfonso García Ruiz entworfen und erbaut und fügt sich mit seinem neobarocken Stil bewusst in die historische Umgebung von Málaga ein. Es wurde 2008 an Allerheiligen geweiht und dient seitdem als Sitz der Hermandad de las Penas und als spirituelles Zentrum der Gemeinde.
Das Oratorio ist Heimat der Hermandad de las Penas, einer religiösen Bruderschaft, die das ganze Jahr über an lokalen Prozessionen teilnimmt und Andachtsveranstaltungen durchführt. Der Raum dient der Gemeinde als Treffpunkt zum Beten, Meditieren und zur gemeinsamen Ausübung ihrer Traditionen.
Das Oratorio öffnet montags bis samstags von elf Uhr morgens bis eins mittags für Besucher und Gläubige. Monatliche Hermandad-Messen finden hier statt; es ist ratsam, die sozialen Medien der Bruderschaft zu konsultieren, um die genauen Termine und zusätzliche Veranstaltungen zu erfahren.
Die Fassade des Oratorio orientiert sich am barocken Stil des nahe gelegenen Bischofspalastes und verfügt über eine quadratische Turm, der das Gebetshaus mit dem angrenzenden Hermandad-Haus verbindet. Dieses architektonische Detail zeigt, wie modern gebaute Orte bewusst historische Stile aufgreifen, um sich in ihre Umgebung einzufügen.
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