Málaga, Mittelmeerhafen an der Costa del Sol, Spanien
Málaga ist eine Stadt an der Mittelmeerküste im Süden Spaniens, die sich zwischen Bergen im Norden und dem offenen Meer im Süden erstreckt. Der Fluss Guadalhorce durchquert die westlichen Viertel und mündet ins Meer, während sich die Altstadt um einen natürlichen Hafen herum ausbreitet und moderne Wohngebiete sich entlang der Küstenlinie nach Osten und Westen ausdehnen.
Die Phönizier gründeten hier im 8. Jahrhundert vor Christus einen Handelshafen, der später unter römischer Herrschaft zu einem wichtigen Produktionsort für Garum wurde. Über Jahrhunderte hinweg prägten maurische Herrscher das Stadtbild mit Festungen und Palästen, bis die katholischen Könige die Stadt 1487 eroberten und eine neue Phase der Entwicklung einleiteten.
Die Einheimischen halten die Siesta am späten Nachmittag ein und treffen sich dann abends auf den Terrassen bei Tapas und Süßwein aus der Region. Das ganze Jahr über finden Prozessionen und Feste statt, bei denen die Menschen in traditioneller Kleidung durch die Straßen ziehen und Flamenco-Rhythmen die Plätze beleben.
Die Stadt ist über einen internationalen Flughafen und Hochgeschwindigkeitszüge aus mehreren spanischen Großstädten gut erreichbar. Wer die Altstadt zu Fuß erkunden möchte, sollte bequeme Schuhe tragen, da viele Gassen steil und gepflastert sind und an sonnigen Tagen schnell heiß werden.
Die arabische Festung Alcazaba verfügt über ein dreifaches Verteidigungssystem aus gestaffelten Mauern und ist durch einen überdachten Höhenweg über den Berg mit der Burg Gibralfaro verbunden. Wer diesen Weg hinaufsteigt, kann die Bauweise der maurischen Wehranlagen aus nächster Nähe betrachten und dabei den Blick über die Stadt und das Meer schweifen lassen.
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