Gibralfaro, Historischer Gipfel in Málaga, Spanien
Gibralfaro ist ein Felsgipfel in Málaga mit Überresten von Befestigungsanlagen, die sich auf etwa 130 Meter über dem Meeresspiegel erheben. Der Gipfel bietet einen freien Blick auf die Stadt Málaga, die Mittelmeerküste und die entfernten Berge dahinter.
Die Phönizier errichteten erste Siedlungen auf diesem Hügel bereits um 770 v. Chr., gefolgt von Römern und später von Befestigungen unter Kalif Abd ar-Rahman III. im 10. Jahrhundert. Diese Schichten zeigen, wie der Ort über Jahrtausende hinweg strategisch bedeutsam blieb.
Der Name Gibralfaro verbindet das arabische Wort Jabal, das Berg bedeutet, mit dem griechischen Wort für Leuchtfeuer und spiegelt das mehrsprachige Erbe der Region wider. Heute können Besucher diese sprachliche Geschichte in den Überresten von Bauwerken und den Namen auf den Informationstafeln nachvollziehen.
Besucher erreichen den Gipfel über mehrere Wege, darunter einen gepflasterten Pfad von der Alcazaba oder Treppenstufen, die bei der Plaza del General Torrijos beginnen. Mit festem Schuhwerk und ausreichend Wasser ist der Aufstieg auch bei warmem Wetter machbar.
Im Jahr 1487 war die Belagerung von Gibralfaro der erste Kriegseinsatz auf der Iberischen Halbinsel, bei dem beide kämpfenden Seiten Schießpulver einsetzten. Dieses Ereignis markierte einen Wendepunkt in der Militärgeschichte dieser Region.
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