Málaga, Provinz Spaniens in Andalusien.
Die Provinz Málaga liegt in Andalusien an der Südküste Spaniens und erstreckt sich über Küstengebiete, Bergketten und weite landwirtschaftlich genutzte Ebenen. Sie umfasst zahlreiche Gemeinden, die vom Mittelmeerufer bis zu hohen Gipfeln verteilt sind.
Phönizische Siedler gründeten Handelsstationen an der Küste im 8. Jahrhundert vor Christus, und später errichteten Römer Straßen und Aquädukte im Landesinneren. Maurische Herrscher kontrollierten das Gebiet viele Jahrhunderte lang, bevor christliche Königreiche es im 15. Jahrhundert zurückeroberten.
Der Name stammt aus der Zeit maurischer Herrschaft über die Region und wird heute noch von Bewohnern mit dem lokalen Dialekt ausgesprochen. In vielen Bergdörfern pflegen Familien weiterhin alte Handwerkskunst wie Töpferei und Korbflechten für den Gebrauch im Alltag.
Autofahrer finden gut ausgebaute Straßen, die Küstenorte mit Bergregionen verbinden, während öffentliche Busse viele kleinere Ortschaften anfahren. Besucher sollten in den Sommermonaten mit höherer Besucherzahl an der Küste rechnen und bei Fahrten ins Gebirge Proviant mitnehmen.
Einige Dörfer im Hinterland bewahren bis heute Höhlenwohnungen, in denen Menschen seit Jahrhunderten leben und die als kühle Unterkünfte im heißen Sommer dienen. Diese unterirdischen Räume wurden direkt in weichen Tuffstein gegraben und werden oft weiterhin genutzt.
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