"Cueva de la Pileta", Paläolithisches Höhlensystem in Benaoján, Spanien
Die Cueva de la Pileta ist ein Höhlensystem aus Kalkstein in Benaoján, Spanien, das mehrere Kammern mit schwarzen, roten und gelben Tiermalereien, Symbolen und geometrischen Formen an den Wänden durchzieht. Die Gänge führen tief in den Berg hinein und zeigen an verschiedenen Stellen prähistorische Kunst aus unterschiedlichen Epochen.
José Bullón Lobato entdeckte die Höhle 1905, als er nach Fledermausguano suchte, was zu archäologischen Untersuchungen durch den französischen Forscher Henri Breuil führte. Seitdem bleibt die Verwaltung und Erhaltung dieses Nationaldenkmals in den Händen der Nachkommen von José Bullón.
Die Höhle bewahrt mehr als 134 einzelne Malereien aus der Altsteinzeit, darunter Darstellungen von Pferden, Fischen, Ziegen und Hirschen, die zwischen 28000 und 8000 vor Christus entstanden sind. Diese Kunstwerke zeigen die Jagd und die Tiere, die für die Menschen dieser Zeit wichtig waren.
Besucher müssen im Voraus reservieren, da die Gruppen auf 20 Personen begrenzt sind, mit geführten Rundgängen zwischen 10 Uhr und 13 Uhr täglich. Die Temperatur in der Höhle bleibt das ganze Jahr über kühl, daher empfiehlt sich warme Kleidung und festes Schuhwerk für die unebenen Wege.
Die Verwaltung und der Schutz dieser Stätte bleiben seit der Entdeckung in den Händen der Familie Bullón, was eine direkte Verbindung über mehr als ein Jahrhundert aufrechterhält. Diese familiäre Betreuung sorgt für eine persönliche Führung, die oft Details und Geschichten über die Höhle weitergibt, die sonst verloren gehen könnten.
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