Costes del Garraf, Geschütztes Küstengebiet in Garraf, Spanien
Costes del Garraf ist ein geschütztes Meeresgebiet vor der Küste von Garraf, das von Castelldefels bis Cunit bis zur 20-Meter-Tiefenlinie reicht. Der Meeresboden ist überwiegend sandig, mit kalksteinernen Felsvorsprüngen und geschädigten Posidonia-oceanica-Seegraswiesen. Die angrenzenden Klippen sind steil und stark verkarstet.
Das Meeresgebiet zwischen Castelldefels und Cunit wurde im September 2006 zum Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung und zum Vogelschutzgebiet (ZEPA) erklärt und damit automatisch in das PEIN aufgenommen. Ausschlaggebend waren Seevögel wie Balearensturmtaucher, Sepiasturmtaucher, Audouinmöwe und Schwarzkopfmöwe sowie die Posidonia-oceanica-Wiesen am Meeresboden.
Die Küstenzone ist eng mit der Weinregion Penedès verbunden, wo Weingüter seit langem Wein und Sekt nach mediterraner Tradition herstellen.
Der geschützte Meeresstreifen reicht von Castelldefels bis Cunit bis zur 20-Meter-Tiefenlinie; er ist per Boot oder von den Stränden und Klippen darüber erreichbar. Dort wird geankert und sportlich gefischt. Der Grund ist überwiegend sandig mit Kalksteinaufschlüssen, und die Posidonia-Wiesen sind geschädigt, weshalb Taucher den Boden nicht berühren sollten.
Das Meeresgebiet wurde im September 2006 zum Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung und zum Vogelschutzgebiet erklärt, unter anderem wegen des Balearensturmtauchers, des Sepiasturmtauchers, der Audouínmöwe und der Schwarzkopfmöwe. Es ist zudem Schutzzone für den Großen Tümmler, und im Frühjahr wird dort der Finnwal untersucht, der einzige Wal des Mittelmeers.
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