Acueductos de la rambla de Carcauz, Römisches Aquäduktsystem in Vícar und Felix, Spanien.
Die Acueductos de la rambla de Carcauz sind ein Komplex aus drei steinernen Aquädukten, die mit Bewässerungskanälen entlang des Wasserlaufs verbunden sind. Die größte Struktur, das Aquädukt der Zwanzig Bögen, dominiert das System und zeigt die antike Handwerkskunst.
Die Aquädukte wurden in der römischen Zeit zwischen dem 1. Jahrhundert vor Christus und dem 2. Jahrhundert nach Christus errichtet, als die Region Teil des Reiches war. Sie wurden gebaut, um die wachsende Besiedlung und Landwirtschaft mit Wasser zu versorgen.
Die Wasserwirtschaftsanlage zeigt römisches Ingenieurwissen und war Jahrhunderte lang für die Bewässerung der Umgebung entscheidend. Besucher können sehen, wie die antiken Strukturen in die Landschaft eingebunden sind und noch heute das Landschaftsbild prägen.
Der Zugang zum Gelände erfolgt über die Ausfahrt 420 der Autobahn A-7, dann über La Mojonera zur Avenida de las Cantinas und zum Camino de las Camaras. Parkplätze sind am Standort vorhanden, und der Besuch funktioniert am besten bei trockenen Bedingungen für einfaches Erkunden.
Obwohl ursprünglich Bewässerungswasser durch die Kanäle floss, wurde das System im 20. Jahrhundert teilweise modernisiert und führt nun auch moderne Kunststoffrohre. Diese Mischung aus antiker Steinkonstruktion und zeitgenössischer Technik macht den Ort zu einer interessanten Schicht der Zeitgeschichte.
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