Castillo de Mirabel, Steinburg in Mirabel, Spanien.
Das Schloss von Mirabel steht auf 572 Metern Höhe auf dem Hügel Cerro del Acero und bietet einen Überblick über das umliegende Land. Die massiven Steinmauern und Türme bilden eine befestigte Anlage, die typisch für mittelalterliche Verteidigungs-Architektur ist.
Der Ursprung des Bauwerks geht auf das Jahr 1229 zurück, als Munió Blazquez I es errichtete und es später im 13. Jahrhundert umgebaut wurde. Im Jahr 1991 erhielt es offiziell den Status eines geschützten Kulturguts.
Die Familie Zúñiga prägte das Schloss durch ihren Einfluss, nachdem sie 1535 von König Karl I. zum Marquis ernannt wurde. Dieser Titel machte sie zu wichtigen Figuren in der Region und band das Bauwerk eng an die lokale Macht.
Ein Fußweg mit leichtem Gefälle verbindet das Schloss mit den nahe gelegenen Hauptstraßen und ermöglicht eine Anfahrt mit dem Wagen. Die Wege sind schmal, daher ist festes Schuhwerk und Vorsicht bei feuchtem Wetter sinnvoll.
Das Schloss bewahrt charakteristische Kreuzschießscharten aus dem 15. Jahrhundert, die typisch für Extremadura-Festungen dieser Zeit sind. In seinem Inneren befindet sich ein großes Gewölbe aus Ziegeln, das die Bautechniken der Epoche widerspiegelt.
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