Los Mojones del Reino, Mittelalterliche Grenzsteine in Beniel, Spanien
Los Mojones del Reino sind zwei Kalksteinmonolithen in Pyramidenform auf kubischen Sockeln, die etwa 10 Meter hoch sind und die Grenze zwischen den Provinzen Murcia und Alicante markieren. Die Strukturen stehen aufrecht an einem zentralen Ort und sind von der Straße aus deutlich sichtbar.
Die Monolithen wurden 1304 errichtet und markierten die Grenze zwischen dem Königreich Kastilien und dem Königreich Aragonien nach dem Vertrag von Torrellas. Im 18. Jahrhundert wurden sie unter König Karl III. durch ähnliche Strukturen ersetzt, um die Auswirkungen natürlicher Verwitterung auszugleichen.
Die Denkmäler sind unter dem Namen Los Pinochos bekannt und zeigen, wie Grenzen zwischen Regionen seit Jahrhunderten gekennzeichnet werden. Sie gehören zu den Symbolen der Stadt und prägen das Selbstverständnis der Gemeinde Beniel bis heute.
Die Monolithen sind das ganze Jahr über von der Straße aus sichtbar und es gibt Parkplätze für Besucher in der Nähe des Ortes. Der Standort lässt sich leicht von den Straßen erreichen, die Beniel mit den benachbarten Gemeinden verbinden.
Die lokale Bevölkerung nennt die Monolithen Los Pinochos, einen Namen, der sich auf ihre charakteristische Form bezieht und in der Region stark verwurzelt ist. Dieser Name wird häufiger verwendet als der offizielle Name und zeigt, wie eng die Strukturen mit der lokalen Identität verbunden sind.
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