Muralla urbana de Llerena
Die Muralla urbana de Llerena ist eine mittelalterliche Befestigungsmauer, die die Stadt in Badajoz umgab. Sie bestand ursprünglich aus Steinmauern mit ovaler Form, mehreren Toren und Wachtürmen, von denen heute nur noch Fragmente wie die Puerta de Montemolín und die Puerta de la Reina erhalten sind.
Die Stadt wurde im 11. Jahrhundert von Muslimen als Ellerina gegründet und war lange Zeit umstritten. Im Jahr 1243 eroberte der christliche Anführer Pelay Pérez Correa die Stadt, wonach sie zum Zentrum der Ordnung des Santiago wurde und später 1640 zur Stadt ernannt wurde.
Der Name der Stadt leitet sich vom arabischen Ellerina ab und spiegelt ihre lange Geschichte als Siedlung wider. Die Mauern werden heute von Einwohnern und Besuchern als physisches Zeichen der Bedeutung Llerenas in der Region wahrgenommen, besonders der Puerta de Montemolín, die wie eine kleine Kapelle wirkt.
Die Mauern können kostenlos besichtigt werden und sind für die Öffentlichkeit zugänglich. Der beste Weg ist, die engen Gassen des alten Ortes zu durchqueren und die Mauerfragmente von oben zu betrachten, um einen guten Überblick über die alte Struktur zu bekommen.
Eine lokale Legende berichtet, dass die Jungfrau Maria während der Schlacht 1243 den christlichen Kämpfern mit einer Granatapfel in der Hand erschien, was ihnen Kraft gab zu gewinnen. Diese Vision führte später zur Gründung einer Kirche über einer früheren Moschee, die der Jungfrau der Granatapfel gewidmet wurde.
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