Yacimiento arqueológico de Cuyacabras, Mittelalterliche Nekropole in Quintanar de la Sierra, Spanien.
Das Yacimiento arqueológico de Cuyacabras ist eine mittelalterliche Nekropolis mit etwa 183 dokumentierten Gräbern, die in Sandsteinfelsformationen in einem Kiefernwald um eine alte Kirche verteilt sind. Die Gräber umfassen unterschiedliche Formen wie anthropomorphe Gräber und wannenförmige Grabkammern sowie Seitennischen.
Die Stätte wurde zwischen dem 9. und 13. Jahrhundert als Bestattungsplatz genutzt und dokumentiert eine lange Nutzungsphase während des Mittelalters. Bedeutende Ausgrabungen zwischen 1969 und 1971 unter Professor Alberto del Castillo legten die Strukturen und ihre zeitliche Einordnung frei.
Die Gräber sind nach Westen ausgerichtet und folgen mittelalterlichen christlichen Bestattungsbräuchen mit unterschiedlichen Grabformen für verschiedene Gesellschaftsschichten. Diese Vielfalt zeigt, wie die Gemeinschaft ihre Toten je nach Status und Rolle ehrte.
Die Stätte liegt etwa 4 Kilometer von Quintanar de la Sierra entfernt und ist über einen markierten Wanderweg vom Campingplatz aus erreichbar. Der Weg führt über eine unbefestigte Straße durch Waldgebiet, daher sind angemessene Schuhe und etwas Zeit zum Wandern empfohlen.
Die Überreste der alten Kirche sind nur als Fußabdrücke im Boden erhalten, was die ursprüngliche Struktur schwer erkennbar macht. Zusätzlich zeigen archäologische Funde Spuren von Siedlungsaktivitäten, die auf eine Gemeinschaft hindeuten, die sich traditionell mit Landwirtschaft und Viehzucht befasste.
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