Nationalpark Caldera de Taburiente, Nationalpark auf der Insel La Palma, Spanien
Der Nationalpark Caldera de Taburiente ist ein Schutzgebiet auf der Insel La Palma auf den Kanarischen Inseln und zeigt einen riesigen Erosionskrater vulkanischen Ursprungs. Der Grund des Kessels liegt etwa 430 Meter über dem Meeresspiegel, während die umgebenden Gipfel Höhen von mehr als 2400 Metern erreichen und so eine natürliche Barriere bilden.
Das Gebiet erhielt 1954 den Status eines Nationalparks und gehört damit zu den ältesten geschützten Landschaften Spaniens. Die vulkanischen Formationen entstanden vor etwa einer Million Jahren durch Erosion und Einsturz eines alten Vulkanschilds.
Der Name Taburiente stammt aus der Sprache der Guanchen, der Ureinwohner, die hier lebten bevor spanische Siedler im 15. Jahrhundert ankamen. Ihre Höhlenmalereien sind noch an einigen Felswänden zu sehen, besonders an geschützten Stellen nahe dem Talgrund.
Ein Besucherzentrum in El Paso bietet Karten der Wanderwege und erteilt die erforderlichen Genehmigungen für Übernachtungen im Park. Die meisten Routen verlaufen über felsiges Gelände mit steilen Anstiegen, daher sollte man feste Wanderschuhe tragen und ausreichend Wasser mitnehmen.
Am Wasserfall Cascada de Colores färben die Mineralien aus dem vulkanischen Gestein das Wasser in Rottönen, Grün und Gelb. Unterhalb der Fallstufe bildet sich ein kleines Becken, in dem sich die Farben im ruhigen Wasser besonders deutlich zeigen.
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