Barasona reservoir, Stausee in Spanien
Das Barasona-Stausee ist ein großes Gewässer in der Provinz Huesca in Spanien und liegt an einem breiten Tal, das von Bergen umgeben ist. Das Wasser erstreckt sich über eine große Fläche, die Ufer wechseln je nach Jahreszeit und Regen zwischen überschwemmten und freigelegten Strand- und Grasflächen.
Der Stausee wurde zwischen 1929 und 1932 als Kopfspeicher des 1906 ohne Speicherdamm eingeweihten Canal de Aragón y Cataluña errichtet. Das Bewässerungsgesetz von 1911 und die Gründung der Wasserverbände 1926 schufen den rechtlichen Rahmen. Enteignungen führten bis in die 1960er Jahre zu Streit, und im Spanischen Bürgerkrieg sprengte die republikanische Armee die Tore des Damms, um den Vormarsch der Aufständischen zu bremsen.
Der Stausee ist nach Barasona benannt, einem Weiler, der beim Bau der Staumauer überflutet wurde; sein zweiter Name ehrt Joaquín Costa, den Förderer des Canal de Aragón y Cataluña. An den Ufern liegen ein Campingplatz und Einrichtungen für Rudern und Angeln, sodass das Wasser sowohl dem Sport als auch der Bewässerung dient.
Die Staumauer schließt die Schlucht in der Sierra de la Corrodella, und das Ende des Stausees reicht bis zum Ort Graus an der Mündung des Isábena in den Ésera. Südlich liegt die Schlucht von Olvena. Am Wasser gibt es einen Campingplatz und Einrichtungen für Rudern und Angeln.
Die Staumauer schließt die Schlucht in der Sierra de la Corrodella, und das Stauende reicht bis zur Stadt Graus am Zusammenfluss von Ésera und Isábena. Das überflutete Dorf Barasona gab dem Stausee seinen zweiten Namen; die Mauer ist 65 m hoch, der See fasst 92 hm³ auf 69 ha.
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