Provinz Huesca, Verwaltungsbezirk in Aragonien, Spanien
Die Provinz Huesca ist eine Verwaltungseinheit in Aragonien im Nordosten Spaniens und erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 15.000 Quadratkilometern (etwa 6.000 Quadratmeilen). Sie wird im Norden von den Pyrenäen begrenzt, während sich im Süden flache Ebenen und hügelige Landstriche abwechseln.
Die ersten Siedlungen entstanden in prähistorischer Zeit, wie etwa 60 Schutzdächer im Vero-Tal bezeugen. Während des Mittelalters wurden zahlreiche Kirchen und Klöster erbaut, die bis heute das Ortsbild prägen.
Der Name Huesca stammt aus der römischen Zeit, als die Siedlung Osca hieß und später unter maurischer Herrschaft Wasqa genannt wurde. Die Bevölkerung lebt heute überwiegend in kleineren Gemeinden und pflegt lokale Feste, bei denen traditionelle Tänze und Speisen aus dem Pyrenäengebiet im Mittelpunkt stehen.
Die Anreise erfolgt meist über größere Städte in Aragonien, von wo aus Landstraßen in die einzelnen Ortschaften führen. Das Gelände wechselt zwischen Bergpässen und Tälern, daher empfiehlt sich eine Planung nach Höhenlage und Jahreszeit.
In der Region Monegros liegt eine Wüstenlandschaft, die in Europa nur selten zu finden ist und neben alten Klöstern auch Schützengräben aus dem Bürgerkrieg zeigt. Der sogenannte Orwell-Pfad führt durch diese Relikte und erinnert an die Ereignisse der 1930er Jahre.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.