Aragonien, Autonome Gemeinschaft im Nordosten Spaniens
Aragonien ist eine autonome Gemeinschaft im Nordosten Spaniens, die sich zwischen den Pyrenäen und dem Ebro-Tal erstreckt und Landschaften von hohen Gipfeln bis zu flachen Steppengebieten umfasst. Die Provinzen Huesca, Zaragoza und Teruel gliedern diese Region, in der sich Gebirgsformationen mit weiten Flussebenen und trockenen Hochebenen abwechseln.
Das Königreich entstand im Jahr 1035 als eigenständiges Herrschaftsgebiet und wuchs im Laufe der Jahrhunderte durch Eroberungen und dynastische Verbindungen mit Katalonien. Diese Verbindung formte eine weitreichende Krone, die später mit Kastilien vereint wurde und das moderne Spanien prägte.
In vielen Dörfern leben noch Bräuche der Hirtentradition fort, während Volksfeste wie das Fest von San Jorge die Straßen mit regionaler Musik und lokalen Tänzen füllen. Besucher sehen überall Zeugnisse einer ländlichen Kultur, in der sich die Menschen bis heute um gemeinsame Feiern versammeln und alte Handwerkskünste bewahren.
Reisende erreichen die Hauptstadt Zaragoza über schnelle Zugverbindungen von Madrid oder Barcelona aus, während das Hinterland oft mit dem Auto oder regionalen Bussen zugänglich ist. Wer die Bergregionen erkunden möchte, sollte die Wintermonate wegen Schnee und die Sommermonate für Wanderungen in höheren Lagen einplanen.
Ordesa y Monte Perdido beherbergt einen Nationalpark, in dem tiefe Schluchten und rauschende Wasserfälle Wanderer in eine nahezu unberührte Berglandschaft führen. Auch außerhalb dieses Schutzgebiets ziehen verlassene Dörfer und romanische Kirchen in abgelegenen Tälern Besucher an, die fernab der üblichen Routen reisen möchten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.