Pic du Midi d’Ossau, Berggipfel in den Atlantischen Pyrenäen, Frankreich.
Der Pic du Midi d'Ossau erhebt sich auf 2884 Meter und bildet eine pyramidenförmige Silhouette in den französischen Pyrenäen. Seine markante Doppelspitze aus dunklem Gestein ragt über die umliegenden Grate und Täler hinaus und dient Wanderern als weithin sichtbarer Orientierungspunkt.
François de Foix-Candale versuchte 1552 die erste bekannte Besteigung, doch erst 1797 erreichten Bergsteiger nachweislich den Gipfel. Seither entwickelte sich die Route über den Col de Suzon zur meistgenutzten Aufstiegsvariante für Alpinisten aus ganz Europa.
Die beiden Gipfel tragen in der Region die Namen Jean und Pierre, wie es dem traditionellen Brauch aus Béarn entspricht. Diese Bezeichnung folgt der örtlichen Gewohnheit, Berge wie Familienmitglieder zu benennen, wobei der höhere Gipfel als älterer Bruder gilt und der niedrigere als jüngerer.
Der Aufstieg beginnt im Dorf Laruns und führt über die Pourtalet-Route zum Refuge de Pombie, wo Bergsteiger übernachten können. Von dort aus erfordert der Weg zum Gipfel Klettererfahrung und passende Ausrüstung, besonders in den steilen Abschnitten nahe der Spitze.
Das Gestein stammt aus einer vulkanischen Formation, die heute einen gezackten Gipfel hinterlässt, der sich deutlich von den umliegenden Bergen unterscheidet. Diese Herkunft erklärt die dunkle Farbe und die steilen Wände, die das Profil des Berges so unverwechselbar machen.
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