Pyrénées-Atlantiques, Departement im Südwesten von Nouvelle-Aquitaine, Frankreich.
Pyrénées-Atlantiques ist ein Verwaltungsbezirk im Südwesten Frankreichs zwischen der spanischen Grenze und dem Golf von Biskaya. Die Präfektur befindet sich in Pau, während die weiteren Unterpräfekturen in Bayonne und Oloron-Sainte-Marie liegen.
Die Revolution schuf diesen Verwaltungsbezirk im März 1790 aus Teilen ehemaliger Provinzen wie Béarn und Guyenne unter dem Namen Basses-Pyrénées. Der heutige Name wurde erst 1969 eingeführt, um die geografische Lage zwischen Gebirge und Meer deutlicher hervorzuheben.
Der Name setzt sich aus dem Gebirgszug und dem Ozean zusammen, die beide die Grenzen dieser Region markieren. Baskische Ortsschilder und bearnisches Fachwerk prägen die Architektur in den Dörfern, während lokale Märkte regionale Spezialitäten wie Schafskäse und luftgetrockneten Schinken aus den Bergen anbieten.
Die Region erstreckt sich vom Meeresspiegel bis in Höhenlagen nahe 3000 Meter, daher empfiehlt sich unterschiedliche Kleidung je nach geplantem Ziel. Küstenorte bleiben ganzjährig gemäßigt, während Bergpässe im Winter oft gesperrt sind.
Das Gebiet umfasst sowohl Sandstrände am Atlantik als auch Hochgebirgsgipfel, die ewigen Schnee tragen. Diese Höhendifferenz von nahezu 3000 Metern auf vergleichsweise kurzem Abstand prägt Klima und Vegetation entlang der gesamten Region.
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