Église Saint-Jean-Baptiste, Römisch-katholische Kirche in Saint-Jean-de-Luz, Frankreich.
Die Église Saint-Jean-Baptiste ist eine römisch-katholische Kirche in dieser Küstenstadt und besitzt einen 35 Meter hohen Turm mit einer markanten Fassade. Im Inneren überraschen kunstvoll geschnitzte hölzerne Emporen und ein monumentales, vergoldetes Altarbild, das sich über die gesamte Apsis erstreckt.
Die Kirche wurde im 17. Jahrhundert erbaut und erlangte internationale Bedeutung, als König Ludwig XIV. hier 1660 heiratete. Dieses königliche Ereignis band die kleine Hafenstadt in die großen politischen Machtspiele Europas ein.
Das Innere zeigt prächtige vergoldete Schnitzereien und hölzerne Emporen, die von der lokalen Handwerkstradition zeugen. Diese aufwendigen Verzierungen spiegeln den Wohlstand wider, den der Fischfang und der Seehandel der Stadt einst bescherten.
Der Zugang ist einfach und die meisten Besucher benötigen etwa 30 Minuten, um das Gebäude zu erkunden. Es werden sowohl selbstgeführte als auch betreute Besichtigungen angeboten, sodass jeder nach seinem eigenen Tempo oder mit zusätzlichen Erklärungen besichtigen kann.
Unter der Decke hängt ein hölzernes Schiffsmodell, das auf die maritime Geschichte der Stadt hinweist. Dieses Votivschiff war eine traditionelle Geste der Fischer, die für Sicherheit auf dem Meer beteten.
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