Maison de l'Infante, Historisches Haus im Hafen von Saint-Jean-de-Luz, Frankreich.
Die Maison de l'Infante ist ein Haus aus dem 17. Jahrhundert in Saint-Jean-de-Luz mit zwei italienischen Galerien aus fünf Bögen, roten Backsteinwänden und Steintürmen an der Fassade. Das Gebäude steht in unmittelbarer Nähe zum Hafen und besticht durch seine markante Architektur, die italienische und französische Stilelemente verbindet.
Das Haus wurde um 1640 von einem Schiffbauer namens Joannot de Haraneder erbaut und sollte im Juni 1660 ein wichtiger Veranstaltungsort sein. Damals beherbergte es Maria Theresia von Spanien während ihrer Hochzeit mit Ludwig XIV., einem Moment von großer politischer Bedeutung für Frankreich.
Der Vorderraum besitzt einen großen Kamin aus dem 17. Jahrhundert mit gekrönten Delfinen und Putten-Köpfen, die französischen aristokratischen Stil widerspiegeln. Diese Verzierungen zeigen, wie wohlhabende Familien ihre Räume mit aufwendigen Details gestalteten.
Das Gebäude befindet sich auf der Rue de l'Infante in unmittelbarer Nähe zum Hafen von Saint-Jean-de-Luz mit guter Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel. Der Standort ist günstig für Besucher, die die Stadt zu Fuß erkunden möchten, da das historische Viertel leicht zugänglich ist.
Die Deckenbalken im Hauptraum zeigen dekorative Muster, die zur Fontainebleau-Schule gehören und mythologische Wesen sowie exotische Blumen darstellen. Diese kunstvolle Verzierung wurde erst 1996 wiederentdeckt und offenbarte einen verborgenen Aspekt der ursprünglichen Innenausstattung.
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