Saint-Jean-de-Luz, Küstenkommune im französischen Baskenland, Frankreich.
Saint-Jean-de-Luz ist eine Gemeinde an der Atlantikküste im französischen Baskenland, wo der Fluss Nivelle ins Meer mündet. Die Bucht ist durch drei Wellenbrecher vor Sturm und hohen Wellen geschützt, sodass das Wasser meist ruhig bleibt und sich zum Schwimmen eignet.
Die Kirche Saint-Jean-Baptiste war Schauplatz der Hochzeit von Ludwig XIV. und Maria Teresa von Spanien im Jahr 1660. Nach der Zeremonie wurde die Tür, durch die das Paar die Kirche verließ, für immer zugemauert und ist bis heute versiegelt.
Der Name kommt vom baskischen Donibane Lohitzune und bedeutet Johannes am Sumpf. Einheimische sprechen Baskisch und Französisch, und die Straßenschilder zeigen beide Sprachen nebeneinander, sodass Besucher die zweisprachige Tradition sofort bemerken.
Die Strandpromenade ist flach und für alle Besucher leicht zu begehen, auch mit Kinderwagen oder Rollstuhl. Im Sommer kann es an der Küste voll werden, daher lohnt es sich, früh am Morgen oder abends vorbeizuschauen, wenn weniger los ist.
Die Sardinenflotte lief im 20. Jahrhundert aus, doch die Anchovis-Fischerboote kommen noch immer jeden Morgen in den Hafen zurück. Der Fischmarkt an der Hafenmauer zeigt den täglichen Fang, und Händler verkaufen frische Anchovis direkt von den Kisten.
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