Anglet, Küstengemeinde in den Atlantischen Pyrenäen, Frankreich
Anglet liegt entlang der Atlantikküste und verbindet Wohngebiete mit grünen Zonen, die zwischen Stränden und inneren Vierteln verlaufen. Die Bebauung wechselt sich mit offenen Flächen ab und schafft Raum für Wege, die ans Meer oder ins Hinterland führen.
Jahrhundertelang blieb das Gebiet dünn besiedelt, da Sümpfe weite Teile bedeckten und erst im 19. Jahrhundert trockengelegt wurden. Mit der Landgewinnung begann sich der Ort zu entwickeln und wuchs schrittweise zu einem Wohngebiet zwischen größeren Nachbarstädten heran.
Die Gemeinde trägt einen Namen, der auf altgaskognische Wurzeln zurückgeht und sich auf sumpfige Bereiche bezieht, die einst das Gebiet prägten. Heute sieht man diese Herkunft noch in einigen Straßenschildern und Viertelnamen, die an die frühere Landschaft erinnern.
Die Küstenbereiche sind über mehrere Zugänge erreichbar, die von Hauptstraßen abzweigen und meist gut ausgeschildert sind. In der Hochsaison füllen sich Strandparkplätze rasch, daher lohnt es sich früh anzukommen oder öffentliche Verbindungen zu nutzen.
Entlang mancher Straßen im Küstenteil stehen Häuser mit eigenen kleinen Surfbrettstützen an Garagenwänden oder Vorgärten, die zeigen wie alltäglich Wellenreiten hier ist. An sonnigen Tagen sieht man Anwohner die Bretter kurz vor Feierabend rausholen und direkt zum Strand rollen.
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