Camino de la Costa, GR Wanderweg im Norden Spaniens
Der Camino del Norte ist ein Wanderweg an der Nordküste Spaniens, der sich über sechs Provinzen vom Baskenland bis nach Santiago de Compostela erstreckt. Der Weg verbindet Küstenabschnitte mit grünen Tälern und Bergpassagen auf einer Gesamtstrecke von etwa 825 Kilometern.
Der Weg entstand als Pilgerroute im Mittelalter, als Reisende die nördliche Strecke wählten, weil die Mauren das zentrale Spanien kontrollierten. Diese Alternative zur etablierten südlicheren Route wurde zur bevorzugten Wahl für viele Pilger im Laufe der Jahrhunderte.
Die lokalen Gemeinschaften entlang des Weges bewahren ihre traditionellen Feste und regionalen Speisen, die Besuchern unmittelbar in den Dörfern und auf den Märkten begegnen. Diese Bräuche geben dem Weg einen starken Bezug zu den Menschen, die dort leben und arbeiten.
Unterkunft ist leicht zu finden, da Pilgerhostel alle 20 bis 30 Kilometer entlang des Weges verteilt sind. Gelbe Pfeile und Muschelsymbole markieren die Route klar, so dass Beschilderung kaum ein Problem darstellt.
Der Weg folgt mehr der Küste als andere Jakobswege, weshalb Pilger auf dieser Route Meer, Klippen und Fischerdörfer intensiver erleben. Dies macht ihn zu einer völlig anderen Erfahrung als die bekannteren südlicheren Alternativen.
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