Asturien, Autonome Region in Nordspanien
Asturien ist eine autonome Gemeinschaft im Norden Spaniens, die sich zwischen der Kantabrischen Küste und Berggipfeln erstreckt, deren Höhe stellenweise 2500 Meter überschreitet. Die Landschaft umfasst Flusstäler, Kalksteinfelsen, geschützte Naturgebiete und dichte Wälder, die bis an Strände mit groben Kieselsteinen reichen.
Die Region wurde im Jahr 722 zum Zentrum des christlichen Widerstands gegen die maurische Herrschaft und leitete den jahrhundertelangen Prozess der Rückeroberung der Iberischen Halbinsel ein. In den folgenden Jahrhunderten entstanden hier vorromanische Kirchen und Klöster, die eine eigenständige Bauweise zeigten, bevor sich romanische Formen durchsetzten.
Die Einkaufsstraßen in Oviedo und Gijón werden durch Glasüberdachungen vor Regen geschützt, so dass Fußgänger sich auch bei schlechtem Wetter frei bewegen können. An Sonntagen versammeln sich Familien zum langen Mittagessen in den Sidrerías, wo die Gäste am großen Tisch sitzen und sich Schalen mit Käse und Chorizo teilen.
Ein Netz aus Autobahnen und Regionalzügen verbindet die drei größten Städte Oviedo, Gijón und Avilés miteinander und macht Fahrten zwischen Küste und Innenland unkompliziert. Die bergigen Gebiete sind am besten mit dem Auto zu erreichen, da Busse dort seltener verkehren und Straßen oft durch Nebel beeinträchtigt werden.
Einheimische Apfelweinhersteller gießen das traditionelle Getränk aus großer Höhe ein, wodurch ein natürlicher Kohlensäureprozess entsteht, der den Geschmack dieser regionalen Spezialität verstärkt. Die öffentliche Schenkbewegung ist so verbreitet, dass viele Restaurants spezielle Bodenfliesen verlegen, die den verschütteten Cider ableiten.
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