Nationalpark Picos de Europa, Nationalpark in Nordspanien
Die Picos de Europa sind ein Schutzgebiet im Norden Spaniens, wo Kalksteinmassive drei autonome Regionen durchziehen und am Torre de Cerredo 2648 Meter Höhe erreichen. Die Schluchten schneiden tief in das Gebirge ein, während Hochplateaus sich zwischen den schroffen Wänden ausbreiten und Flüsse wie der Cares durch enge Täler fließen.
Das Gebiet wurde 1918 zum ersten Nationalpark Spaniens erklärt und umfasste zunächst nur die Seen von Covadonga auf 169 Quadratkilometern. Die Erweiterung erfolgte 1995, als das Schutzgebiet auf seine heutige Größe von mehr als 670 Quadratkilometern anwuchs.
Der Name leitet sich von den Gipfeln ab, die Seefahrer als erste Landmarke vom Atlantik aus sehen konnten. In den höher gelegenen Tälern weiden im Sommer Kühe und Ziegen, während Hirten in einfachen Steinhütten wohnen, wie es seit Jahrhunderten üblich ist.
Die drei Besucherzentren in jeder Region bieten Karten und Informationen zu etwa dreißig markierten Wanderwegen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Von Juli bis September werden kostenlose geführte Wanderungen angeboten, bei denen Ranger die Tier- und Pflanzenwelt zeigen.
Hier lebt die größte Gemspopulation Spaniens mit über 10000 Tieren, die man oft auf den Hochplateaus und Felswänden beim Klettern beobachten kann. Braunbären und Iberische Wölfe durchstreifen die abgelegeneren Täler, bleiben jedoch meist außer Sicht der Wanderer.
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