Peloño
Peloño ist ein Naturschutzgebiet mit einem der am besten erhaltenen Buchenwälder Spaniens, das sich über etwa 15 Quadratkilometer erstreckt. Der Wald besteht hauptsächlich aus Buchen, aber auch aus Eichen, Stechpalmen, Wacholder und Heidelbeeren in den höheren Gebieten, mit tiefen Tälern und einem feuchten, oft nebligen Klima.
Der Buchenwald von Peloño hat viele Jahrhunderte in der asturischen Landschaft bestanden und prägte das Leben der Gemeinschaften, die hier über Generationen lebten. Die Waldwege folgen noch heute alten Römerrouten, die einst die Küste mit dem Hochland verbanden.
Der Name Peloño stammt aus der asturischen Sprache und bezieht sich auf diesen alten Buchenwald. Die einheimischen Bewohner nutzen das Waldgebiet seit Generationen, um Brennholz zu sammeln und die natürlichen Ressourcen zu nutzen, besonders im Herbst.
Der beste Ausgangspunkt ist Cangas de Onís, von wo aus man Wege hinauf zu verschiedenen Wanderstrecken nimmt, wie der Route von Collada Llomena bis zur Pradería de Vegadona, die mehrere Stunden dauert. Ein Besucherzentrum in der Nähe bietet Informationen über Flora, Fauna und Geschichte des Waldes.
Der alte Buchenwälder zeigt komplexe, verdrehte Baumformen, die mit der Zeit wie natürliche Skulpturen entstehen, was jedem Spaziergang ein anderes Aussehen verleiht. Diese Verdrehungen entstehen durch die jahrlange Anpassung an die feuchte und neblige Umgebung.
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