Parque natural de Ponga, Naturschutzgebiet in Kantabrischen Gebirge, Spanien
Der Naturpark Ponga erstreckt sich über bergiges Gebiet in der nordspanischen Region Asturien und beherbergt Kalksteinformationen, Buchenwälder und tiefe Flusstäler. Das Gelände bietet verschiedene Landschaftszonen, die von den höchsten Gipfeln bis hinab zu den Flussufern reichen.
Das Schutzgebiet wurde 2003 gegründet, nachdem Jahrzehnte lang Bemühungen zur Bewahrung dieser Berglandschaft unternommen worden waren. 2018 erhielt das Gebiet die Anerkennung als UNESCO-Biosphärenreservat und erhielt damit internationales Ansehen.
In den Dörfern Beleño, Abiegos und Taranes sieht man noch heute Hirten, die ihre Tiere zwischen höher und tiefer gelegenen Weiden bewegen - eine Gewohnheit, die hier seit Generationen gepflegt wird. Diese Praxis prägt das Aussehen der Landschaft und den Rhythmus des Lebens in diesen kleinen Gemeinden.
Der Besucherzentrum in San Juan de Beleño bietet Informationen und Ausstellungen über die örtliche Tierwelt und Ökosysteme des Parks. Sieben markierte Wanderwege führen durch verschiedene Teile des Gebiets und sind je nach Kondition unterschiedlich schwer zu begehen.
Das Gebiet beherbergt etwa 195 Berggipfel, die sich über die Landschaft verteilen und dem Gebiet eine zerklüftete Topografie verleihen. Ein großer Teil der Fläche ist mit Buchenbäumen bedeckt, die besonders im Herbst mit ihren warmen Farben auffallen.
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