Morra de Lechugales, Berggipfel in den Picos de Europa, Spanien
Die Morra de Lechugales ist eine 2444 Meter hohe Bergspitze in der Ostmassiv der Picos de Europa. Entlang ihres Grats verläuft ein großer schräger Kalksteinblock, der das Profil des Gipfels bestimmt.
Der Berg entstand während der Karbon-Zeit durch tektonische Verschiebungen, die die heutige Struktur der Kantabrischen Bergkette formten. Diese geologischen Ereignisse schufen die Grundlage für die charakteristische Topografie der gesamten Region.
Der Berg dient den Hirten aus Asturien und Kantabrien als Orientierungspunkt in ihrer täglichen Arbeit mit Viehherden. Die Weidegründe an den Hängen prägen bis heute das Landschaftsbild der Region.
Wanderer erreichbar den Gipfel über mehrere Routen, wobei der Hauptpfad von Vegas de Sotres etwa zehn Stunden für die komplette Rundtour erfordert. Festes Schuhwerk und Höhenerfahrung sind notwendig, da die Wege steil und felsig sind.
Der Gipfel besitzt eine zehn Meter lange felsige Passage mit Schwierigkeitsgrad UIAA II+ bis III-, die mit einem Fixseil gesichert ist. Das Seil wurde 2013 installiert, um Kletterern beim Abstieg sicher zu helfen.
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