Peña Vieja, Berggipfel in Picos de Europa, Kantabrien, Spanien
Peña Vieja ist ein Gebirgsgipfel im Zentralmassiv der Picos de Europa und erreicht eine Höhe von 2.617 Metern. Damit ist es der zweithöchste Berg des kantabrischen Gebirges und prägt das Landschaftsbild dieser wilden Hochgebirgsregion.
Die erste dokumentierte Besteigung fand am 9. Juli 1890 statt, als Aymar de Saint-Saud, Cosme Soberón und Jerónimo Prieto den Gipfel erreichten. Diese frühe Erkundung markierte den Beginn der modernen Bergsteigeraktivitäten in diesem Teil der Picos de Europa.
Der Berg diente Hirten als Orientierungspunkt, wenn sie ihre Herden durch die Kalksteinlandschaft der Picos de Europa trieben. Solche natürlichen Wahrzeichen prägten seit Generationen die Alltag und Routen der Menschen in dieser bergigen Region.
Der Zugang erfolgt über die Seilbahn von Fuente Dé, von wo aus markierte Wege zur Höhe führen. Die Route verläuft durch das Gebirgsgelände und erfordert gute körperliche Fitness sowie Erfahrung mit alpinem Wandern.
Während der Wintermonate können erfahrene Bergsteiger vom Gipfel durch das Valle de las Moñetas bis zur Region Vegas de Sotres hinabfahren. Dieser ungewöhnliche Skiroute kombiniert extreme Höhe mit einer seltenen bergigen Route.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.