Kastilien und León, Autonome Gemeinschaft in Zentral-Nordspanien
Kastilien und León erstreckt sich über neun Provinzen im nördlichen Zentrum Spaniens und bildet die größte Region des Landes. Das Gebiet ist geprägt von weiten Hochebenen, Flussniederungen und Bergketten, die eine abwechslungsreiche Landschaft schaffen.
Die beiden mittelalterlichen Königreiche León und Kastilien vereinigten sich im Laufe der Jahrhunderte und prägten die Geschichte Spaniens entscheidend mit. Nach dem Ende der Diktatur erhielt das Gebiet 1983 seinen Status als autonome Region.
Lokale Feste drehen sich oft um die Weinlese, Prozessionen zur Karwoche und volkstümliche Tänze, die in vielen Dörfern noch lebendig sind. In den Städten trifft man auf Tapas-Bars, in denen Einheimische sich zum Gespräch bei einem Glas Rotwein aus der Ribera del Duero versammeln.
Die Region liegt zentral und verbindet zehn andere Regionen sowie Portugal, wodurch sie zu einem natürlichen Verkehrsknotenpunkt für Nordspanien wird. Besucher können zwischen größeren Städten und kleinen Dörfern wählen, je nachdem, ob sie städtisches Leben oder ländliche Ruhe bevorzugen.
Die Region beherbergt mehr befestigte Anlagen und Burgruinen als jede andere Gegend in Europa, was ihr den Namen eingebracht hat. Viele dieser Bauten liegen in einsamen Dörfern und auf Hügeln, fernab der Hauptstraßen und nur zu Fuß erreichbar.
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