Kathedrale von Burgos, Gotische Kathedrale in Burgos, Spanien
Die Kathedrale der Heiligen Maria erhebt sich im Zentrum von Burgos mit zwei hohen Türmen, die über der Stadt aufragen und reich verzierte Kalksteinskulpturen tragen. Das Gebäude folgt dem gotischen Baustil und umfasst mehrere Kapellen, ein dreischiffiges Langhaus und eine achteckige Vierungskuppel mit sternförmigem Gewölbe.
Die Errichtung begann im Jahr 1221 unter Ferdinand III. von León und ersetzte eine ältere romanische Kirche, die für die wachsende Stadt nicht mehr ausreichte. Spätere Erweiterungen im 15. und 16. Jahrhundert fügten die oberen Teile der Türme, die Vierungskuppel und zusätzliche Kapellen hinzu.
Die Kathedrale trägt Grabstätten bedeutender Persönlichkeiten aus der spanischen Geschichte, darunter Rodrigo Díaz de Vivar und seine Gemahlin Jimena, deren Ruhestätte unter der zentralen Vierungskuppel liegt. Besucher finden in den Kapellen zahlreiche Altarretabel und liturgische Gegenstände, die noch heute bei religiösen Feiern zum Einsatz kommen.
Das Hauptportal liegt an der Westfassade und führt in das Kirchenschiff, während seitliche Eingänge einen barrierefreien Zugang ermöglichen. Besucher sollten sich auf unebene Steinböden in einigen Bereichen und auf Treppen zu den oberen Galerien einstellen, falls diese zugänglich sind.
Die Papamoscas-Uhr im Inneren zeigt eine mechanische Figur, die zu jeder vollen Stunde den Mund öffnet und eine Glocke läutet. Diese Automaten aus dem 16. Jahrhundert zählen zu den ältesten funktionsfähigen Turmuhrmechanismen in Spanien.
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