Provinz Valladolid, Verwaltungsprovinz in Kastilien und León, Spanien
Valladolid Province ist eine Verwaltungseinheit in Castile and León, die sich über weite Ebenen und sanfte Hügel im nördlichen Hochland erstreckt. Die Landschaft wird vom Flusslauf des Duero durchzogen, der Weinberge, Getreidefelder und kleine Dörfer mit Lehmbauten verbindet.
Die Provinz wurde 1833 im Zuge der spanischen Verwaltungsreform geschaffen und faßte zahlreiche kleinere Territorien zusammen, die zuvor zu Kastilien gehörten. In früheren Jahrhunderten war die Hauptstadt ein wichtiger Hof- und Regierungssitz, bis Madrid dauerhaft zur Landeshauptstadt wurde.
Die Weinregion an den Ufern des Duero spiegelt jahrhundertealte Trinkkultur wider und zieht Besucher in Bodegas, wo Rot- und Weißweine nach traditionellem Verfahren reifen. Viele Orte im Kernland tragen Namen, die von früheren Kastilianern geprägt wurden und heute noch in Ortsschildern und Gassennamen sichtbar sind.
Die meisten Weingüter empfangen Besucher nach Voranmeldung, wobei Verkostungen oft in kühlen Kellerräumen stattfinden. Zwischen den Ortschaften verkehren regionale Busse, doch ein eigener Wagen erleichtert die Erkundung abgelegener Dörfer und Rebhänge erheblich.
Ein altes Schloss in Simancas beherbergt das zentrale Archiv der spanischen Krone mit Akten und Briefen aus mehreren Jahrhunderten. Besucher können die Außenmauern und den Innenhof besichtigen, während das Archivmaterial Forschern vorbehalten bleibt.
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