Iglesia de San Pablo, Klosterkirche am Plaza de San Pablo, Valladolid, Spanien.
Die Kirche San Pablo ist ein gotisches Klostergebäude am gleichnamigen Platz in Valladolid, das für seine reich verzierte Steinfassade bekannt ist. Die Westfront zeigt ein dichtes Arrangement aus Skulpturen, Wasserspeiern und Fialen, während das zentrale Relief die Krönung Mariens darstellt.
Der Kardinal Juan de Torquemada ließ das Gebäude zwischen 1445 und 1468 errichten, um eine ältere Kirche zu ersetzen, die seit 1270 neben dem Dominikanerkloster stand. Die Bauarbeiten vereinten gotische und später auch Renaissanceelemente durch die Arbeit spanisch-flämischer Architekten.
Der Name würdigt den Apostel Paulus, den Schutzpatron der Dominikaner, die jahrhundertelang im angrenzenden Kloster lebten und beteten. Heute dient das Gebäude als Pfarrkirche, in der die Bewohner der Stadt an Gottesdiensten und religiösen Feiern teilnehmen.
Die Kirche steht zentral in der Altstadt, nur wenige Gehminuten vom Skulpturenmuseum und dem königlichen Palast entfernt. Der Zugang erfolgt über den offenen Platz, der sich für eine Pause nach dem Besuch der umliegenden Denkmäler eignet.
Juan Guas und Simon de Colonia, zwei bedeutende Baumeister des 15. Jahrhunderts, arbeiteten in unterschiedlichen Phasen an der Gestaltung der Fassade. Ihre Zusammenarbeit verband flämische Ornamentik mit spanischer Gotik und schuf eine der reichsten Kirchenfronten der iberischen Halbinsel.
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