Aquädukt von Segovia, Römischer Aquädukt in Segovia, Spanien
Das Aquädukt von Segovia ist eine römische Wasserleitung aus Granit, die sich über mehr als 800 Meter erstreckt und aus 166 Bögen besteht. Die höchste Stelle befindet sich am Plaza Azoguejo und erreicht dort etwa 28 Meter über dem Boden.
Die Wasserleitung entstand unter Kaiser Trajan um das Jahr 99 und brachte Wasser vom Fluss Frio in die Stadt. Sie blieb bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts in Betrieb und versorgte Segovia fast zwei Jahrtausende lang.
Der Name Aquädukt stammt aus dem Lateinischen und bedeutet Wasserleitung, wobei die heutige Anlage vor allem als beeindruckendes Wahrzeichen der Stadt dient. Besucher versammeln sich häufig am Plaza Azoguejo, um das Bauwerk aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und Fotos aufzunehmen.
Das Bauwerk steht im Stadtzentrum und ist jederzeit frei zugänglich, wobei Erklärungstafeln über die Konstruktion informieren. Wer die Anlage aus der Nähe sehen möchte, kann zu Fuß unter den Bögen hindurchgehen und sie aus verschiedenen Perspektiven betrachten.
Die Konstruktion verwendet etwa 24.000 behauene Granitblöcke, die ohne Mörtel oder Bindemittel zusammengesetzt wurden. Die Stabilität beruht allein auf der Schwerkraft und der präzisen Anordnung der Steine, die seit über 19 Jahrhunderten hält.
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