Segovia, Historische Stadt in Kastilien und León, Spanien.
Segovia ist eine Gemeinde in der Provinz Segovia in der Region Kastilien und León. Die Stadt liegt auf einem felsigen Vorsprung zwischen zwei Flüssen, mit engen Straßen und Steinhäusern, die sich an den Hang schmiegen.
Der Ort wurde von keltiberischen Stämmen gegründet und gelangte später unter römische Herrschaft, als das Aquädukt gebaut wurde. Im Mittelalter entwickelte sich die Stadt zu einem wichtigen Zentrum der Wollverarbeitung und des Handels.
Der Name Segovia stammt vom keltiberischen Wort Segobriga ab, was auf eine alte Siedlung hinweist. In der Altstadt befinden sich heute kleine Geschäfte in mittelalterlichen Gebäuden, wo Einheimische sich auf den Plätzen treffen und durch enge Gassen spazieren.
Die Altstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten nahe beieinander liegen. An Sommertagen kann die Sonne sehr stark werden, daher empfiehlt sich ein früher Besuch am Morgen oder am späten Nachmittag.
Das römische Aquädukt verwendet keine Mörtel oder Zement, sondern hält allein durch die präzise Anpassung der Granitblöcke aneinander. An einer Stelle kann man die ursprünglichen Steinschnitte und Rillen sehen, die Arbeiter vor fast 2000 Jahren hinterlassen haben.
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