Monastery of Santa Cruz la Real, Segovia, Dominikanerkloster in Segovia, Spanien
Das Kloster Santa Cruz la Real ist ein ehemaliges Dominikanerkloster in Segovia, dessen romanischer Kern unter den Katholischen Königen von Juan Guas im isabellinischen Gotikstil umgebaut wurde. Die Kirche besitzt ein monumentales spätgotisches Portal; zum Komplex gehören Kreuzgang, Kapitelsaal, Refektorium und die Höhle des heiligen Dominikus. An der Fassade ist der Wahlspruch der Monarchen, „Tanto monta“, erhalten.
Das Kloster wurde 1218 vom heiligen Dominikus von Guzmán gegründet und war die erste Gemeinschaft von Dominikanermönchen in Spanien. Die Katholischen Könige finanzierten bedeutende Bauarbeiten, darunter die Kirche von Juan Guas, und verliehen ihm den Titel „Real“. 1836 verließen die Dominikaner das Kloster, das zu einem Hospiz wurde.
Die Holzskulpturen im Inneren zeigen Isabella und Ferdinand im Gebet und verdeutlichen, wie eng die spanische Monarchie und die Kirche miteinander verbunden waren. Diese Kunstwerke vermitteln einen Eindruck davon, wie wichtig der Glaube für die Herrschenden war.
Die Anlage befindet sich heute im Zentrum Segovias und dient als Hauptcampus der IE-Universität, was bedeutet, dass Teile davon begrenzt zugänglich sind. Besucher sollten sich vorher informieren, welche Bereiche zu sehen sind und wann die beste Zeit zum Besichtigen ist.
Die Dominikusgrotte an der Nordseite der Kirche erreicht man heute über eine unter den Katholischen Monarchen errichtete Vorhalle; früher verband sie ein schmaler Gang mit dem Kloster. Die Kirche entstand unter der Leitung von Tomás de Torquemada.
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