Convento del Corpus Cristi, Mittelalterliche Synagoge im jüdischen Viertel, Segovia, Spanien
Der Hauptsynagoge ist ein rechteckiges Gebethaus mit drei Schiffen, die durch zwei Reihen von fünf Hufeisen bogen getrennt sind. Diese Bögen ruhen auf achteckigen Säulen, die mit Pflanzenmotiven verziert sind.
Das Gebäude entstand 1373 als Gebetshaus der jüdischen Gemeinde und diente bis 1410 diesem Zweck. Danach beschlagnahmten christliche Behörden das Gebäude und wandelten es in die Kirche Corpus Christi um.
Der Ort zeigt eine Mischung aus jüdischen und maurischen Baustilen, die typisch für das mittelalterliche Spanien ist. Besucher können heute noch diese Verschmelzung in den Bögen und Säulen sehen, die von damals stammten.
Der Ort liegt in der Nähe der Plaza Mayor und kann durch einen Innenhof betreten werden. Besucher sollten bedenken, dass das Innere entweder als aktive Kirche oder als Museum zugänglich ist und dementsprechend unterschiedliche Zeiten gelten können.
Ein Gemälde von Vicente Cutanda aus dem Jahr 1902 mit dem Titel 'Wunder in der Synagoge' schmückt das Innere des restaurierten Gebäudes. Dieses Kunstwerk wurde lange nach der Konvertierung des Ortes geschaffen und zeigt die künstlerische Wertschätzung für die mittelalterliche Struktur.
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